
Deutscher Behindertenrat (DBR)Das Aktionsbündnis deutscher Behindertenverbände
Unter anderem ist Aufgabe des Deutschen Behindertenrates, Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen verbandsübergreifend offensiv zu vertreten. Dazu gehört insbesondere auch, auf die Sicherstellung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Lebensgestaltung behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen sowie der Arbeit der für sie notwendigen Dienste und der Selbsthilfestrukturen hinzuwirken. Der Deutsche Behindertenrat ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen und versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustauschs. Er ist kein Dachverband und besitzt damit kein generelles Vertretungsmandat. Die Mitgliedsorganisationen sind eigenständig und vertreten sich in aller Regel selbst. Der Deutsche Behindertenrat vertritt die Interessen behinderter Menschen auf internationaler Ebene und ist Mitglied im Europäischen Behindertenforum. Aktuelles 2.12.2011 - "Solange Menschen mit Behinderung ausgegrenzt und benachteiligt werden, haben wir das Ziel noch lange nicht erreicht, Chancengleichheit für sie herzustellen und ihnen eine gleichberechtigte berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen." Das erklärte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, heute in Berlin auf der Veranstaltung "Menschenrechte – nicht mehr und nicht weniger!" des Deutschen Behindertenrats (DBR). Am 2. Dezember 2011 lud der Deutsche Behindertenrat zur Veranstaltung "Menschenrechte – nicht mehr und nicht weniger!" anlässlich des Welttags von Menschen mit Behinderung nach Berlin ein. Rund 100 Menschen mit und ohne Behinderung folgten der Einladung ins Kleisthaus, um sich über die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland zu informieren und auszutauschen, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Ministerien, Abgeordnetenbüros und Behörden. Der Deutsche Bundestag teilte angemeldeten Personen für die geplante Veranstaltung am 2. und 3. Dezember mit, dass diese auf nächstes Jahr verschoben wird. Der DBR trage die Entscheidung eines veränderten Anmeldeverfahrens mit, welches dazu führt, dass die Anzahl der Teilnehmenden, die einen Rollstuhl nutzen, begrenzt wird. Das ist nicht zutreffend. Ein solches Verfahren ist für den Deutschen Behindertenrat nicht akzeptabel. Am 12. Juli 2011 trafen Vertreterinnen und Vertreter des DBR die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Anette Widmann-Mauz, um über aktuelle pflege- und gesundheitspolitische Themen zu sprechen. Service
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