
Chronikern droht eine schlechtere VersorgungDBR fordert Überarbeitung des Entwurfs der Heilmittelrichtlinie
"Zwangsunterbrechungen in der Physiotherapie würden zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes vieler Betroffener führen. Dies ist unverantwortlich", sagte Hirrlinger. "Neues Ungemach droht den Patienten durch die Neufassung der Arzneimittel-Richtlinien, die ebenfalls im April in Kraft treten sollen und gegenwärtig vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen beraten werden. In den Arzneimittel-Richtlinien wird geregelt, welche nicht-verschreibungspflichtige Medikamente bei schwerwiegenden Erkrankungen noch von der Krankenkasse übernommen werden. Bei zahlreichen chronischen Erkrankungen gehören nicht-verschreibungspflichtige Medikamente zur Standard-Therapie und sind unverzichtbar. "Wenn dem Arzt nicht die Möglichkeit eingeräumt wird, in solchen Fällen diese Medikamente weiter zu verordnen, wird es zu untragbaren finanziellen Belastungen der Betroffenen kommen." Hirrlinger forderte die Gesundheitsministerin auf, diese bedrohlichen Entwicklungen zu korrigieren. Sonst werde es zu einer neuen Welle der Empörung im April kommen. Verantwortlich: Sabine Kohls |